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Pressekonferenz 10. Februar 2012

Fukushima-Jahrestag am 11. März, Punkt 19 Uhr:
80 km Lichterkette verbindet Atommüll-Brennpunkte in der Region Brauschweig

Pressekonferenz 10. Februar 2012

Mit eine rund 80 km langen Lichterkette sollen am
1. Fukushima Jahrestag, am Sonntag, dem 11. März, Punkt 19.00 Uhr Atommüll-Brennpukte in der Region Brauschweig verbunden werden. Die Initiatoren verbinden das Gedenken an die Opfer der nun schon ein Jahr dauernden Fukushima- Katastrophe, die noch Jahrzehte fortwirken wird, mit der Kritik an dem verantwortungslosen Umgang mit Atommüll, den wir hier seit Jahrzehnten erleben.

„Von Konsequenzen aus Fukushima und Atomausstieg wird zwar geredet, aber am Umgang mit den radioaktiven Gefahren hat sich nichts geändert. Das erleben wir in Fukushima genauso wie bei ASSE II. Da wird von „Rückholung“ geredet, aber die Verantwortlichen sind bis heute nicht bereit oder vielleicht auch gar nicht in der Lage, das Notwendige zu tun“, sagt Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.


„Wir gehen deshalb davon aus“, sagt Koordinator Thomas Erbe, „dass sich 2012 deutlich mehr Menschen an der Lichterkette beteiligen werden, als bei der ersten Lichterkette 2009.“ Damals war die Strecke 51,6 km lang und mehr als 15.000 Menschen beteiligten sich. Seitdem ist viel passiert.

Diesmal wird sich im Norden von Brauschweig die gerade entstandene Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) beteiligen. Viele Familien sind nach Thune oder Harxbüttel gezogen und erfahren jetzt plötzlich, dass hier mit der Fa. Eckert&Ziegler ein Strahlenherd ist, der größer ist, als viele andere Atomanlagen, erläutert Peter Meyer von der BISS. Die Beteiligung am Hearing der Stadt Brauschweig zeigt, wie sehr das Thema die Menschen bewegt.

Auch im Landkreis Wolfenbüttel sind neue Gruppen entstanden, in Sickte etwa als Folge der Lichterkette09 die BürgerAktionSichereAsse (BASA) oder die WolfenbüttelerAtomAusstiegsGruppe (WAAG). In der St. Thomas-Gemeinde Wolfenbüttel, die ebenfalls zu den InitiatorInnen gehört, gibt es indes schon eine jahrzehnte lange Tradition der kritischen Auseinandersetzung mit Atomergie und Atommüll.

In Salzgitter werden sich wiederum die IG Metall beteiligen und aus der Landwirtschaft wird es eine Treckerstrecke geben.

Bundesweit koordiniert finden am 11. März 6 Großaktionen statt: An den Atomkraftwerken Gundremmingen (Bayern), Neckarwestheim (Baden-Württemberg), Brokdorf (Schleswig-Holstein), in Hannover (AKW Grohnde) ud an der Urananreicherungsanlage Gronau (Nordrhein-Westfalen). Die Lichterkette wird die letzte und vermutlich auch eine der größten Aktionen an diesem Tag sein.

Auch die europäischen Nachbarn werden an diesem Tag auf die Straße gehen, z.B. in der Schweiz, Belgien ud Frankreich. In Frankreich ist eine rund 350 km lange Menschenkette zwischen Lyon und Avignon geplant.

Wie funktioniert die Lichterkette ?

Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen können sich einen Punkt auf der rund 80km langen Strecke aussuchen und als „Infopunkt“ verantwortlich übernehmen. Sie legen selber fest, wie lang die von ihnen betreute Strecke sein soll und was hier passieren soll (Infostand, Musik, Aktionen oder einfach nur die Lichterkette selber).

Alle angemeldeten Infopunkte finden sich auf einer Übersichtskarte auf www.lichterkette2012.de , sodass jede/r weiß, wer wo steht und was wo passiert.

Mitmachen kann jede/r, z.B. den Aufruf unterstützen, Info-Material verteilen, spenden, im Kampagnen-
Büro mitarbeiten oder eben einen Info-Punkt übernehmen.

Alle Infos: www.lichterkette2012.de bundesweit: www.fukushima2012.de


Koordination
Thomas Erbe
0151/ 56 59 14 47
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Presse
Peter Dickel
0531 – 89 56 01
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Presse- Information pdf.

Kontakt



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Presseberichte


Presseberichte zur Lichterkette 2012

Starkes Zeichen des Protestes
14.03.2012, Braunschweig Report (pdf.)

Nach Anti-Atom-Protesten verspricht Röttgen Asse-Räumung
13.03.2012,tlz.de

Rund 25.000 Atomkraftgegner demonstrieren rund um Braunschweig
12.03.2012, Radio Hit Antenne

Lichterkette für Fukushima-Opfer
12.03.2012, Video-Bericht von Sat.1 Niedersachsen

Lichterkette 2012 Videobeitrag,
12.03.2012, Braunschweiger Zeitung

25.000 Menschen bildeten Lichterkette gegen Atomkraft
11.03.2012 - 23:15 Uhr, Braunschweiger Zeitung

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