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Fukushima

Atomausstieg


 

 

 

 

  IMPRESSUM


Überall Fukushima Aktionen am Wochenende

Info-Stand am Gänseliesel


(Mo., 06. März) In vielen Städten und Orten fanden am vergangenen Wochenende Aktionen zum Fukushima-Jahrestag und zur Lichterkette statt. Bereits am Freitag waren rund 500 Lichterketten-Zeitungen bei der monatlichen KONRAD-Mahnwache in Salzgitter-Lebenstedt verteilt worden. In Göttingen war eine Aktion am Samstag am Gänseliesel zugleich Auftakt einer ganzen Fukushima-Woche, bei der u.a. 1.000 Lichterketten-Zeitungen verteilt werden sollen.


 

Hildesheimer Aktion Wetdog SuperWow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Aktionsbündnis Atomausstieg Hildesheim hatte sich für den Samstag etwas besonderes überlegt.
Mit Ständen vieler Gruppen, Schautafeln und Installationen wurde die Fußgängerzone am Huckup,
wo montags die Mahnwachen stattfinden, zum Hildesheimer Atomland. Mit dabei u.a. Greenpeace, der BUND und die GRÜNE Jugend. Neben Informationen zu Fukushima, wurde an den Ständen zu den Demonstrationen am kommenden Sonntag aufgerufen, um 13.00 Uhr  in Hannover und die Lichterkette Punkt 19.00 Uhr im Braunschweiger Land.

Ab 12.00 Uhr gab es Musik von den Wetdog SuperWow, Claus Beckmann vom Hildesheimer Atomausstieg begrüßte die Anwesenden und Peter Dickel erläuterte, warum es am kommenden Sonntag so wichtig ist, sich zu beteiligen. An allen Ständen gab es viele Diskussionen: „Was heißt Castor stoppen“, fragte ein Mann etwas gereizt, „das ist doch unser Atommüll“. Naja, uns gehört der ja eigentlich nicht, aber das Wichtigste ist doch: Statt einer seriösen Auseinandersetzung um den langfristigen Verbleib, wird der Müll einfach immer nur umher kutschiert. Das ist gefährlich und wollen wir nicht. Das sah er dann genauso. Zwei Kolleginnen deckten sich mit Material zur Lichterkette ein: Klar sind wir dabei. Unser Treffpunkt ist am Tor 4.

KONRAD-Mahnwache

 Info-Stand SZ-Thiede

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Beworben wurde die Lichterkette auch mit Infoständen in Sickte, Wolfenbüttel und Salzgitter-Thiede, wo die Lichterkette erstmals stattfindet. „Auch wenn sich bisher noch nicht viele Thieder entschließen konnten, selbst einen Info-Punkt anzumelden, habe ich doch den Eindruck, dass sich viele beteiligen wollen“, berichtet Silke Westphal von einer insgesamt sehr positiven Resonanz und wird am nächsten Samstag wieder in Thiede stehen. Dann v.a. um Fackeln zu verkaufen.

Beim traditionellen Vallstedter Frühstück am Sonntag resümierte Peter Dickel  von der Arbeitsgemeinschaft den aktuellen Stand des Anti-Atom-Marathons: „Gestartet sind wir Mitte der 70er Jahre, als noch hunderte Atomkraftwerke gebaut werden sollten. Dass nie mehr als 24 Leistungsreaktoren am Netz waren, war ein ersten Erfolg, dass es heute nur noch 9 sind ein zweiter.
Wir sollten uns jetzt aber nicht von einer vermeintlichen Fan-Gruppe verwirren lassen, die bei KM 37,5 am Wegrand steht und uns zuruft: „ Ihr seid am Ziel, Ihr braucht gar nicht weiterlaufen“. Das Ziel des Anti-Atom-Marathons ist erst erreicht, wenn die Atomanlagen stillgelegt sind, die ASSE II geräumt ist, es eine vorbehaltlose Auseinandersetzung über den langfristigen Verbleib des Atommülls und  eine dezentrale, ökologische und soziale Energiewirtschaft gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vallstedter Frühstück zum Thema Schacht Konrad, Peiner Allgemeine, 04.03.2012

 

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