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Schacht KONRAD

Vom Erzbergwerk zum Atomprojekt

KONRAD SteinMitte der 70er Jahre wurde die Eisenerzförderung in KONRAD im internationalen Vergleich zu teuer. Um die Arbeitsplätze zu erhalten, warb der Betriebsrat für eine anderweitigen Nutzung der Schachtanlage und stieß beim Bund auf Interesse: Wegen seines Förderwerkes sei der Schacht besonders gut geeignet als Endlager für Abrisskomponenten aus stillgelegten Atomkraftwerken, hieß es.

Damals, als man noch vom Zubau einiger hundert Reaktoren in Deutschland ausging, war KONRAD neben Gorleben sozusagen die Funktion einer radioaktiven Sperrmülldeponie zugedacht. Fragen der geologischen Eignung spielten dabei keine Rolle.

In einem Erkundungsprogramm wurde der Schacht von 1976 - 1981 untersucht. Wissenschaftliche Kriterien für diese Untersuchungen und die Bewertung des Schachtes als Endlager gab es nicht, wohl aber einen politisches Interesse des Bundes an einer positiven Eignungsaussage. Kaum lag sie vor, tauchte KONRAD im Entsorgungsbericht der Bundesregierung als zukünftigen Endlager auf und wurde fester Bestandteil des Entsorgungsnachweises neuer Atomkraftwerke. Inzwischen spielt KONRAD eine zentrale Rolle in der Atommüllpolitik, von der Begrenzung auf eine „radioaktive Sperrmülldeponie“ ist keine Rede mehr.


Info-Blatt zu Schacht KONRAD pdf-Datei

vor Ort: IG Metall Salzgitter-Peine | Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad e.V. | Rechtshilfefond Schacht Konrad e.V. | www.vallschako.de

 

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